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<title>Moby-Dick</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Moby-Dick</span></h1>
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<p><b>Moby-Dick; oder: Der Wal</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Englische_Sprache" title="Englische Sprache">englisch</a></span> <span lang="en-Latn" style="font-style:italic">Moby-Dick; or, The Whale</span>) ist ein 1851 in London und New York erschienener <a href="Roman" title="Roman">Roman</a> des <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">amerikanischen</a> Schriftstellers <a href="Herman_Melville" title="Herman Melville">Herman Melville</a> (1819–1891). Das erzählerische Rückgrat des Romans ist die schicksalhafte Fahrt des Walfangschiffes <i>Pequod</i>, dessen Kapitän Ahab mit blindem Hass den weißen <a href="Pottwal" title="Pottwal">Pottwal</a> <b>Moby Dick</b> jagt, der ihm einen Unterschenkel abgerissen hatte.
</p><p>Entlang dieses erzählerischen Fadens, der knapp die Hälfte des Romans ausmacht, reiht Melville zahlreiche philosophische, wissenschaftliche, kunstgeschichtliche und mythologische Exkurse, zu denen noch viele subjektive, mal lyrische, mal auch ironische Betrachtungen des Autors kommen. In diesem Rahmen wird auch die Welt des <a href="Walfang" title="Walfang">Walfangs</a> im 18. und 19. Jahrhundert detailreich dargestellt. Melville widmete seinen Roman <i>Moby-Dick</i> dem befreundeten Schriftsteller <a href="Nathaniel_Hawthorne" title="Nathaniel Hawthorne">Nathaniel Hawthorne</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schreibweise">Schreibweise</h2></div>
<p>Der namensgebende Wal wird meist <i>Moby Dick</i> mit Leerzeichen geschrieben, der Buchtitel oft <i>Moby-Dick</i> mit Bindestrich gemäß der amerikanischen Erstausgabe. Die Gründe für den Bindestrich sind nicht restlos geklärt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese Konvention wird auch nicht immer befolgt, denn viele Buchausgaben sind mit <i>Moby Dick</i> betitelt, ebenso wie einige vom Original abgeleitete Werke.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Handlung_und_Hauptpersonen">Handlung und Hauptpersonen</h2></div>
<p><i>Moby-Dick</i> beginnt mit dem Satz: “<span lang="en">Call me Ishmael.</span>”<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (Deutsch: „Nennt mich Ismael.“). Es folgt die <a href="Typologisches_Modell_der_Erz%C3%A4hlsituationen" title="Typologisches Modell der Erzählsituationen">Ich-Erzählung</a> des Matrosen Ismael (sein voller Name wird nie genannt), der aus einer angesehenen Familie stammt und sich entscheidet, als <a href="Seemann#Matrose" title="Seemann">Matrose</a> zur See zu fahren, um seiner <a href="Melancholie" title="Melancholie">Melancholie</a> zu entfliehen. Er spricht von einem unbändigen Drang in ihm, der ihn überkomme, wenn er des Festlands überdrüssig sei. Ismael hat bereits einige Fahrten auf Handelsschiffen hinter sich, will nun aber auf einem <a href="Walf%C3%A4nger" title="Walfänger">Walfänger</a> anheuern.
</p><p>Mit „ein oder zwei“ in seine Reisetasche gestopften Hemden zieht es Ismael zu der Insel <a href="Nantucket" title="Nantucket">Nantucket</a>, auf der – so Melville – ursprünglich „der erste tote amerikanische Wal strandete“. Zunächst jedoch macht Ismael in <a href="New_Bedford_(Massachusetts)" title="New Bedford (Massachusetts)">New Bedford</a> an der amerikanischen Ostküste Zwischenstation, wo der Walfang nahezu monopolisiert ist und die meisten jungen Männer auf den Walfang-Schiffen anheuern. In der Herberge des ominösen Peter Coffin übernachtet er und begegnet dort dem Harpunier Queequeg, einem am ganzen Körper tätowierten Südseeinsulaner, der möglicherweise einst <a href="Kannibalismus" title="Kannibalismus">Kannibale</a> war, sich aber trotz seines zunächst Furcht einflößenden Äußeren bald als Idealbild des „<a href="Edler_Wilder" title="Edler Wilder">edlen Wilden</a>“ erweist: „ein <a href="George_Washington" title="George Washington">George Washington</a> im Gewand eines Kannibalen“. Ismael und Queequeg schließen <a href="Blutsbr%C3%BCderschaft" title="Blutsbrüderschaft">Blutsbrüderschaft</a>.
</p><p>In Nantucket angekommen, heuern beide auf einem bizarr dekorierten Walfangschiff an, das nach dem <a href="Pequot-Krieg" title="Pequot-Krieg">Jahrhunderte zuvor ausgerotteten</a> Stamm der <a href="Pequot" title="Pequot">Pequod</a>-Indianer benannt ist. Die Warnungen des alten Elias<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> vor dem Kapitän des Schiffes sind unheilschwangere Vorzeichen.
</p><p>Die Fahrt beginnt am Weihnachtstag. Kapitän Ahab lässt sich anfangs nicht an Deck blicken. Erst auf offener See kommt er aus seiner Kabine und erklärt der Mannschaft in pathetischen Worten das wahre Ziel der Fahrt: Er will Moby Dick, den weißen Wal, der ihm das Bein abgerissen hat, jagen und erlegen. Er nagelt eine <a href="Moby-Dick-M%C3%BCnze" title="Moby-Dick-Münze">ecuadorianische Golddublone</a> an den Hauptmast, die derjenige erhalten soll, der den Wal als erster sichtet. Die Mannschaft, die sich aus Vertretern vieler verschiedener Nationen zusammensetzt und so gleichsam die Welt als <a href="Mikrokosmos" title="Mikrokosmos">Mikrokosmos</a> symbolisiert, lässt sich vom <a href="Charisma" title="Charisma">Charisma</a> ihres Kapitäns mitreißen und sich auf dessen Ziel einschwören.
</p><p>Ahabs Gegenspieler ist der erste <a href="Steuermann" title="Steuermann">Steuermann</a>, Starbuck, ein kühner und erfahrener Seemann, der nüchtern und rational denkt und durch seine Frömmigkeit auffällt. In der Folge kommt es zu mehreren Konfrontationen zwischen Ahab und Starbuck; einmal erwägt Starbuck sogar heimlich, Ahab, der im Laufe der Erzählung immer fanatischer wird, zum Schutz der Mannschaft zu töten, lässt aber im letzten Moment davon ab.
</p>

<p>Nach der Umrundung des <a href="Kap_der_Guten_Hoffnung" title="Kap der Guten Hoffnung">Kaps der Guten Hoffnung</a> werden mehrfach Wale gesichtet, gejagt und erlegt. Die Jagd auf die Tiere und die Verarbeitung ihrer Körper werden sachgerecht und detailliert beschrieben. Unterbrochen wird die Fahrt regelmäßig bei Begegnungen mit anderen Schiffen. Ahab befragt deren Kapitäne stets nach dem Weißen Wal.
</p><p>Eines Tages erkrankt Queequeg schwer und fühlt sein Ende nahen. Auf seinen Wunsch hin wird ihm ein Sarg gezimmert. Doch Queequeg überlebt, weil er, wie er selber sagt, noch Verschiedenes zu erledigen habe, und sein Sarg wird als Ersatz für die zwischenzeitlich verloren gegangene Rettungsboje genutzt. Nach der Fahrt durch den <a href="Indischer_Ozean" title="Indischer Ozean">Indischen Ozean</a> und die <a href="Indonesien" title="Indonesien">indonesischen Inseln</a> bekommt die Pequod östlich von <a href="Japan" title="Japan">Japan</a> endlich Kunde von einer Sichtung des Weißen Wals. Die Jagd auf ihn dauert drei Tage und umfasst drei Konfrontationen. Beim letzten Zusammenstoß wird die Pequod von Moby Dick gerammt und zum Sinken gebracht. Ahab wird in seinem Walboot von einer <a href="Bucht_(Tauwerk)" title="Bucht (Tauwerk)">Bucht</a> der auslaufenden Harpunenleine erfasst und von dem abtauchenden Wal unter Wasser gezogen. Auf Queequegs Sarg kann sich Ismael über Wasser halten und wird von einem anderen Walfänger als einziger Überlebender des Untergangs gerettet.
</p><p><b>Hauptpersonen:</b>
</p>
<ul><li>Ismael, Matrose – der Erzähler (im Original: Ishmael)</li>
<li>Queequeg, <a href="Polynesier" title="Polynesier">Polynesier</a>, <a href="Harpunier" title="Harpunier">Harpunier</a></li>
<li>Vater Mapple, Prediger der Kirche von New Bedford</li>
<li>Kapitän Bildad, <a href="Reederei" title="Reederei">Schiffseigner</a> (Teilhaber)</li>
<li>Kapitän Peleg, Schiffseigner (Teilhaber)</li>
<li>Elias, Wahnsinniger oder Prophet</li>
<li>Ahab, der Kapitän</li>
<li>Starbuck, Erster Steuermann</li>
<li>Stubb, Zweiter Steuermann</li>
<li>Flask, Dritter Steuermann</li>
<li>Tashtego, <a href="Martha%E2%80%99s_Vineyard" title="Martha’s Vineyard">Gay-Head</a>-Indianer, Harpunier</li>
<li>Daggoo, Afrikaner, Harpunier</li>
<li>Fedallah, ein <a href="Parsen" title="Parsen">Parse</a>, Harpunier</li>
<li>Pip, ein Afrikaner, <a href="Decksjunge" title="Decksjunge">Schiffsjunge</a></li>
<li>Der <a href="Schiffszimmerer" title="Schiffszimmerer">Schiffszimmermann</a></li>
<li>Perth, der Schmied</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stil_und_Form">Stil und Form</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufbau">Aufbau</h3></div>
<p>Das Buch <i>Moby-Dick</i> besteht bei einem Gesamtumfang von über 900 Seiten aus 135 Kapiteln mit Überschriften und einem Epilog. Letzterer fehlte in der britischen Originalausgabe. Dem Roman vorgeschaltet ist ein Abschnitt über die <a href="Etymologie" title="Etymologie">Etymologie</a> des Wortes „Wal“ sowie ein Abschnitt mit 81 Zitaten über den Wal aus literarischen, religiösen, fachwissenschaftlichen und anderen Werken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erzählform"><span id="Erz.C3.A4hlform"></span>Erzählform</h3></div>
<p>Der Roman wird vom Matrosen Ismael in der <a href="Typologisches_Modell_der_Erz%C3%A4hlsituationen" title="Typologisches Modell der Erzählsituationen">Ich-Form</a> erzählt. Diese Erzählform wird jedoch immer wieder durchbrochen, ist durchsetzt mit wissenschaftlichen und anderen Exkursen – die wie eingeschobene <a href="Essay" title="Essay">Essays</a> oder <a href="Traktat" title="Traktat">Traktate</a> wirken – und mit dramatischen Szenen, die wie bei einem Theaterstück Regieanweisungen enthalten und durchgehend dialogisch gestaltet sind.
</p><p>Dabei spielt der Erzähler Ismael, wie Armin Staats in seiner Analyse aufzeigt, eine für die Struktur des Romans entscheidende Doppelrolle: einmal die des naiven, jungen Seemanns, der in ein neues Metier eingeführt wird, und dann die des gereiften Erzählers, der aus dem Rückblick berichtet und reich ist an einer Fülle von Erfahrungen. Durch diesen Umstand wird es möglich, die ursprünglichen Erlebnisse Jung-Ismaels in einem größeren Zusammenhang und aus einer deutenden Perspektive darzustellen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den erzählerischen und essayistischen Abschnitten finden sich oft lange, verschachtelte <a href="Satzperiode" title="Satzperiode">Satzperioden</a> mit komplexen Metaphern und zahlreichen literarischen und biblischen Anspielungen. Melville bedient sich dabei einer Vielfalt stilistischer Mittel und kombiniert mehrere Fachsprachen – die des Walfangs, der Seefahrt, der religiösen, wissenschaftlichen und lyrischen Sprache – und einer Reihe von <a href="Dialekt" title="Dialekt">Dialekten</a> und <a href="Soziolekt" title="Soziolekt">Soziolekten</a>.
</p><p>Dieser Stil des Romans entspricht der bunt zusammengewürfelten Mannschaft der Pequod: Er ist ähnlich disparat und facettenreich, wird aber&nbsp;– wie die Mannschaft&nbsp;– zusammengehalten durch das Ziel der Reise, die Jagd auf den Weißen Wal. In der Rezension einer neuen deutschen Ausgabe wird von der Übersetzung eines „phantastischen Bastards aus Abenteuerroman, neubarocker Allegorie und '<a href="Great_American_Novel" title="Great American Novel">Great American Novel</a>'“ gesprochen, eines „zugleich archaischen und modernen Werks“.<sup id="cite_ref-Dieckmann_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-Dieckmann-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbolik">Symbolik</h3></div>
<p>Ahabs Jagd auf den Weißen Wal steht im Widerspruch zu den materiellen Interessen von Mannschaft und Eignern. Dem Steuermann Starbuck erscheint Ahabs Rachsucht gegen das nicht vernunftbegabte Tier Moby Dick gotteslästerlich.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Namen der Romanfiguren vereinen in sich zugleich <a href="Mystik" title="Mystik">mystische</a>, historische und soziale Motive:
</p><p>Der Name Ahab nimmt unter anderem Bezug auf den <a href="Ahab_(K%C3%B6nig)" title="Ahab (König)">gleichnamigen Herrscher</a> des <a href="Nordreich_Israel" title="Nordreich Israel">Nordreichs Israel</a>, der laut biblischer Überlieferung ein gottloser König war. Ihm wird vom Propheten <a href="Elija" title="Elija">Elija</a> die Strafe Gottes geweissagt; Entsprechendes <a href="Prophetie" title="Prophetie">prophezeit</a> auch die Figur des Elias in <i>Moby Dick</i>.
</p><p>Der Ich-Erzähler Ismael referiert in dem Kapitel „The Whiteness of the Whale“ („Die Weiße des Wales“, Kapitel XLII) zunächst die traditionellen Assoziationen, wie Schönheit, Unschuld, Ehre, Güte und Gerechtigkeit. Die Farbe Weiß symbolisiert für ihn, wie Armin Staats darlegt, „die höheren Werte in Religion, Kultur und Politik: das Wahre, Gute und Schöne“, der Weiße Wal wird zum Zentralsymbol des Romans.
</p><p>Im Gegensatz zu der <a href="Monomanie" title="Monomanie">monomanischen</a> Fixierung Ahabs in seinem verzweifelten, einsamen Rachefeldzug begreift Ismael Moby Dick „vor dem Hintergrund der Walwelt und der mythisch kulturellen Tradition“; er orientiert sich am Bild des unerlegbaren Weißen Wales als einem konkreten und abstrakten <a href="Symbol" title="Symbol">Sinnbild</a> der Natur; <i>Moby-Dick</i> erweist sich somit als „das Drama eines symbolischen Weltverständnisses“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für <a href="Cesare_Pavese" title="Cesare Pavese">Cesare Pavese</a> ist das Meer (wie auch in Melvilles Erzählung <a href="Benito_Cereno" title="Benito Cereno">Benito Cereno</a>) nicht nur Schauplatz, sondern „die einzige sinnlich fassbare Form [...], in der sich nach Melvilles Ansicht das dunkle, ironische und dämonische Zentrum des Universums verkörpern kann“, also nicht nur <a href="Allegorie" title="Allegorie">Allegorie</a>, sondern universeller <a href="Mythos" title="Mythos">Mythos</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Reale_Hintergründe"><span id="Reale_Hintergr.C3.BCnde"></span>Reale Hintergründe</h2></div>

<p>Reale Hintergründe für die Schilderungen in <i>Moby-Dick</i> waren Melvilles eigene Erfahrungen sowie mehrere ihm bekannt gewordene Ereignisse bzw. Geschichten, die ihrerseits auf wahren Begebenheiten beruhen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Eigenes_Erleben">Eigenes Erleben</h3></div>
<p>Am 3. Januar 1841 heuerte Melville in <a href="Nantucket" title="Nantucket">Nantucket</a> auf dem <a href="Walf%C3%A4nger" title="Walfänger">Walfänger</a> <i>Acushnet</i> an.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Bedingungen an Bord auf der Fangfahrt in den Pazifik erschienen Melville unzumutbar und er desertierte 1842 beim ersten Zwischenhalt auf der Insel <a href="Nukuhiva" class="mw-redirect" title="Nukuhiva">Nukuhiva</a> (<a href="Marquesas" title="Marquesas">Marquesas</a>), wo er zusammen mit einem weiteren Matrosen mehrere Wochen bei einer der Inselgesellschaften als eine Art gefangener Gast verbrachte. Er entkam auf dem australischen Walfänger <i>Lucy Ann</i> und gelangte nach <a href="Tahiti" title="Tahiti">Tahiti</a>. Dort heuerte er als Bootssteuerer auf dem Walfänger <i>Charles and Henry</i> aus Nantucket an und ließ sich im April 1843 auf Hawaii wieder abmustern. Die Erlebnisse auf der Insel verarbeitete er vor allem in seinem Buch <i><a href="Typee" title="Typee">Typee</a></i>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schiffbruch_der_„Union“_1807"><span id="Schiffbruch_der_.E2.80.9EUnion.E2.80.9C_1807"></span>Schiffbruch der „Union“ 1807</h3></div>
<p>Das Walfangschiff <i>Union</i> unter dem Kommando von Kapitän Edmund Gardner lief am 19. September 1807 von Nantucket zur Fangfahrt in den Südatlantik aus. Am 10. Oktober gegen 22 Uhr wurde es von einem Rammstoß erschüttert, der einen Wassereinbruch verursachte. Die Besatzung musste das Schiff verlassen und konnte in ihren Booten nach sieben Tagen die <a href="Azoren" title="Azoren">Azoren</a> erreichen. Kapitän Gardner vermutete als Ursache für den Rammstoß die Begegnung mit einem Wal.<sup id="cite_ref-WELT_2015-01-17_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-WELT_2015-01-17-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Union_1807_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-Union_1807-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-History_of_Nantucket_12-0" class="reference"><a href="#cite_note-History_of_Nantucket-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieses Ereignis wird von Melville im Kapitel 45 von <i>Moby-Dick</i> kurz erwähnt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Untergang_der_„Essex“"><span id="Untergang_der_.E2.80.9EEssex.E2.80.9C"></span>Untergang der „Essex“</h3></div>
<p>Das Walfangschiff <i><a href="Essex_(Schiff%2C_1800)" title="Essex (Schiff, 1800)">Essex</a></i> aus <a href="Nantucket" title="Nantucket">Nantucket</a> wurde am 20. November 1820 durch Rammstöße eines <a href="Pottwal" title="Pottwal">Pottwals</a> versenkt. Danach rettete sich die 20-köpfige Besatzung in drei Walfangbooten. Nur fünf Männer in zwei Booten wurden nach drei Monaten Irrfahrt durch den <a href="S%C3%BCdpazifik" title="Südpazifik">Südpazifischen Ozean</a> gerettet. Sie überlebten, weil sie sich von ihren unterwegs verhungerten und einem erschossenen Kameraden ernährten. Drei weitere Männer überlebten auf der zum <a href="Pitcairninseln" title="Pitcairninseln">Pitcairn-Archipel</a> gehörenden, unbewohnten Insel <a href="Henderson_(Pitcairninseln)" title="Henderson (Pitcairninseln)">Henderson</a>.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Owen_Chase" title="Owen Chase">Owen Chase</a> war der Erste Maat (Steuermann) auf der <i>Essex</i> und einer der Überlebenden der untergegangenen <i>Essex</i>. 1821 verfasste Chase unter dem Titel: <i>The wreck of the whaleship Essex</i> einen authentischen und detaillierten Bericht in beachtenswerter literarischer Qualität über den Untergang. Das Buch erschien auch in deutscher Sprache unter dem Titel: <i>Tage des Grauens und der Verzweiflung</i>. Von dem damals viel gelesenen Buch war Melville äußerst begeistert, und es gilt als Inspirationsquelle für Melvilles Abenteuerroman <i>Moby-Dick</i>. 1852, ein Jahr nach dem Erscheinen des Werkes, lernte Melville in Nantucket den damaligen Kapitän der <i>Essex</i>, George Pollard kennen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Schriftsteller <a href="Nathaniel_Philbrick" title="Nathaniel Philbrick">Nathaniel Philbrick</a> griff im Jahr 2000 das Thema des Untergangs der <i>Essex</i> und der Schicksale der Besatzung in einer neuen und realitätsnäheren, historisch korrekteren Bearbeitung auf, mit dem Buch
<i>In the Heart of the Sea</i>; (deutsch: <i>Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex.</i><sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>), das 2015 von Ron Howard unter dem Titel „<a href="Im_Herzen_der_See" title="Im Herzen der See">Im Herzen der See</a>“ verfilmt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„Mocha_Dick“"><span id=".E2.80.9EMocha_Dick.E2.80.9C"></span>„Mocha Dick“</h3></div>
<p>Im Mai 1839 erschien in der New Yorker Zeitschrift <i><a href="The_Knickerbocker" title="The Knickerbocker">The Knickerbocker</a></i> der Artikel <i>Mocha Dick: or The White Whale of the Pacific</i> von Jeremiah N. Reynolds.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darin wird die Jagd auf einen weißen Pottwal geschildert, der unter den Walfängern für seine Wildheit besonders bekannt war, häufig vor der <a href="Mocha_(Insel)" title="Mocha (Insel)">Insel Mocha</a> vor der Küste Chiles auftauchte und deshalb <i>Mocha Dick</i> genannt wurde. Die darin beschriebenen Einzelheiten ähneln teilweise denen von Melvilles Roman. Während „Dick“ als rein generische Namensbezeichnung wie „Tom“ oder „Jack“ betrachtet wird, gibt es keine Erkenntnisse, was Melville dazu veranlasste, „Mocha“ in „Moby“ umzuwandeln, vielleicht wollte er das spanische „Mocha“ nur anglisieren.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Mocha_Dick" title="Mocha Dick">Mocha Dick</a></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="„United_States_Exploring_Expedition“"><span id=".E2.80.9EUnited_States_Exploring_Expedition.E2.80.9C"></span>„United States Exploring Expedition“</h3></div>
<p>Als weitere Quelle für Romandetails wird auf den Bericht von der <i><a href="United_States_Exploring_Expedition" title="United States Exploring Expedition">United States Exploring Expedition</a></i> in die Südsee von 1838 bis 1842 hingewiesen. Von den 100 Exemplaren der offiziellen <i>Narrative of the United States Exploring Expedition</i><sup id="cite_ref-sil-01_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-sil-01-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> besorgte sich auch Melville ein Exemplar. Literaturwissenschaftlern zufolge sind in seinem Werk immer wieder Einflüsse aus diesem Expeditionsbericht zu entdecken. So soll beispielsweise die Beschreibung Queequegs von der Abbildung eines tätowierten Maorihäuptlings im zweiten Band der <i>Narratives</i> inspiriert sein. Es wird auch vermutet, dass der sehr umstrittene Expeditionsleiter <a href="Charles_Wilkes" title="Charles Wilkes">Charles Wilkes</a> als Vorbild für die tragische Figur Kapitän Ahabs diente.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Richard_Henry_Dana,_Jr."><span id="Richard_Henry_Dana.2C_Jr."></span>Richard Henry Dana, Jr.</h3></div>
<p>1840 erschien das Buch <i>Two Years Before the Mast</i> von <a href="Richard_Henry_Dana%2C_Jr." title="Richard Henry Dana, Jr.">Richard Henry Dana, Jr.</a> Es schilderte die Reise, die den Autor als Matrosen auf einem Segelschiff 1834–1836 von Boston nach Kalifornien und wieder zurück geführt hatte. Melville lobte das Buch in <i>White-Jacket</i> (dt. <a href="Wei%C3%9Fjacke_oder_die_Welt_auf_einem_Kriegsschiff" class="mw-redirect" title="Weißjacke oder die Welt auf einem Kriegsschiff">Weißjacke oder die Welt auf einem Kriegsschiff</a>) als beste aller bisherigen Beschreibungen der Passage ums <a href="Kap_Hoorn" title="Kap Hoorn">Kap Hoorn</a>. Auch während der Abfassung des <i>Moby Dick</i> korrespondierte er mit Dana. Am 1. Mai 1850 schrieb er ihm, dass eine literarische Darstellung des Walfangs nicht leicht falle: aus Walspeck sei nur schwer Poesie zu pressen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Besonders was Details zur Seemannssprache und zur Südsee angeht, hat Melville nicht nur auf eigene Erfahrungen, sondern auch auf Danas Werk zurückgegriffen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Der Roman erschien 1851 zuerst in London und kurz danach in New York. Während die britischen Rezensionen im Ganzen eher freundlich bis neutral ausfielen, waren fast alle Besprechungen in den USA sehr negativ – wobei als Beleg häufig die zwei negativsten britischen Rezensionen als autoritative Quellen zitiert wurden, ein Zeichen für die noch wenig entwickelte amerikanische Literaturkritik. Das vernichtende Urteil der amerikanischen Kritiker hatte vor allem zwei Gründe: Zum einen war der Literaturbetrieb in den USA seinerzeit stark religiös geprägt, Melville aber spottet in <i>Moby Dick</i> immer wieder über traditionelle Religion und erklärt den Götzendienst Queequegs als dem Christentum gleichwertig. In der Londoner Ausgabe waren, im Gegensatz zur amerikanischen, fast alle religionskritischen Aussagen herausgenommen, was die teilweise gemäßigteren Kritiken der britischen Rezensionen erklärt. Zum anderen war Melville durch stark autobiografische Romane aus der Südsee bekannt geworden, die großen Erfolg hatten, während <i>Moby Dick</i> ein ganz anderes und neuartiges Buch war und darum auf Unverständnis stieß.
</p><p>Die negative Rezeption führte dazu, dass Melville und <i>Moby Dick</i> rasch in Vergessenheit gerieten. Noch in einer Geschichte der amerikanischen Literatur von 1909 findet sich auf 500 Seiten gerade einmal gut eine Seite über Melville; dort wird <i>Moby Dick</i> zwar als sein „Meisterwerk“ bezeichnet, zugleich aber kritisiert, dass es ein „unausgeglichenes Werk von übertriebener Länge“ sei, geschrieben in einem „teils gequälten Stil“.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Melville starb 1891 und erlebte die Wiederentdeckung seines größten Buchs nicht mehr, die mit den 1890er Jahren begann, als die erste Neuausgabe erschien. Bis 1919, dem 100. Geburtstag Melvilles, hatte die neue Einschätzung bereits an Bedeutung gewonnen. Seit den 1920er Jahren wird das Buch als Klassiker sowohl der amerikanischen als auch der Weltliteratur anerkannt.
</p><p>In dem sechs Jahre nach „Moby Dick“ veröffentlichten Roman <i>The Confidence-Man</i> (dt. <i>Maskeraden oder Vertrauen gegen Vertrauen</i>) erläutert Melville seinen Aufbau originärer Figuren, deren Qualität er an Schöpfungen wie <a href="William_Shakespeare" title="William Shakespeare">Shakespeares</a> <a href="Hamlet" title="Hamlet">Hamlet</a>, <a href="Miguel_de_Cervantes" title="Miguel de Cervantes">Cervantes’</a> <a href="Don_Quijote" title="Don Quijote">Don Quijotes</a> oder <a href="John_Milton" title="John Milton">Miltons</a> <a href="Paradise_Lost" title="Paradise Lost">Satan</a> misst. Der Aufbau einer derartigen Figur dient Melville zugleich dazu, „eine ideologie- und gesellschaftskritische Perspektive“ einzunehmen. Ahabs Monomanie ist demnach nicht als individuelles Schicksal zu deuten, sondern als Ausdruck „kultur-, gesellschafts-, zivilisationskritischer Wirklichkeit, d. h. begründet in den Widersprüchen der zeitgenössischen Wirklichkeit.“ Melville reichte dabei die Originalität des Stoffes Walfang nicht aus, ihm ging es um die grundsätzlichere Frage nach der Möglichkeit einer amerikanischen Nationalliteratur, ohne dabei auf die traditionelle, im Rahmen feudalistisch-hierarchischer Gesellschaftsordnungen entwickelte Auffassung vom <a href="Held" title="Held">Helden</a> und seinem tragischen Fall zu verzichten.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der heutigen literaturwissenschaftlichen Wertung gilt „Moby Dick“ auch im deutschsprachigen Raum nach wie vor als „Meisterwerk zur Autobiographie eines Jahrhunderts, zur Autobiographie einer Nation, zur barocken Summe menschlicher Erfahrung von Jahrtausenden“.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zu diesem verspäteten Durchbruch dürfte beigetragen haben, dass Stil und Form von <i>Moby Dick</i> nicht unähnlich dem mehrerer großer Romane der klassischen Moderne sind. Wie <a href="John_Dos_Passos" title="John Dos Passos">John Dos Passos</a>, <a href="Alfred_D%C3%B6blin" title="Alfred Döblin">Alfred Döblin</a>, <a href="Robert_Musil" title="Robert Musil">Robert Musil</a> und <a href="James_Joyce" title="James Joyce">James Joyce</a> hat Melville in <i>Moby Dick</i> versucht, die ganze moderne Welt in ihrer Vielfalt und Zersplitterung abzubilden und deren Komplexität durch literarische Verweise auf Mythologie und Religion wieder zu einem Ganzen zu formen. Ein anderer Vertreter der klassischen Moderne, <a href="William_Faulkner" title="William Faulkner">William Faulkner</a>, erklärte 1927 <i>Moby Dick</i> zu dem Buch, das er am liebsten selbst geschrieben hätte.
</p><p>Aus heutiger Sicht bleibt anzumerken, dass Melvilles <i>Moby Dick</i> – ähnlich wie <a href="Daniel_Defoe" title="Daniel Defoe">Defoes</a> <i><a href="Robinson_Crusoe" title="Robinson Crusoe">Robinson Crusoe</a></i> und <a href="Miguel_de_Cervantes" title="Miguel de Cervantes">Cervantes’</a> <i><a href="Don_Quijote" title="Don Quijote">Don Quijote</a></i> – als Paradebeispiel einer literarischen Vorlage angesehen werden kann, deren hoher Bekanntheitsgrad weniger dem Original selbst als vielmehr dessen zahlreichen Bearbeitungen für Film, Fernsehen und Hörspiel sowie als Jugendbuch zu verdanken ist.
</p><p>Von 2006 bis 2024 arbeitete eine Gruppe von Kulturwissenschaftlern an einem umfangreichen Kommentar zur Erschließung aller 135 Kapitel des Romans.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die fortlaufenden Ergebnisse des Projekts wurden von 2012 bis 2024 in jeder Ausgabe der <a href="Neue_Rundschau" class="mw-redirect" title="Neue Rundschau">Neuen Rundschau</a> des Fischer-Verlags vollständig veröffentlicht.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Als_Namensgeber">Als Namensgeber</h2></div>
<ul><li>Zahlreiche Figuren aus Melvilles Roman waren Vorlage für die Benennung geografischer Objekte in der Antarktis, konkret im <a href="Grahamland" title="Grahamland">Grahamland</a> auf der <a href="Antarktische_Halbinsel" title="Antarktische Halbinsel">Antarktischen Halbinsel</a>. Hierzu zählen der <a href="Ishmael_Peak" title="Ishmael Peak">Ishmael Peak</a>, <a href="Mount_Ahab" title="Mount Ahab">Mount Ahab</a>, der <a href="Starbuck-Gletscher" title="Starbuck-Gletscher">Starbuck-Gletscher</a>, der <a href="Stubb-Gletscher" title="Stubb-Gletscher">Stubb-Gletscher</a>, der <a href="Flask-Gletscher" title="Flask-Gletscher">Flask-Gletscher</a>, <a href="Mount_Queequeg" title="Mount Queequeg">Mount Queequeg</a>, der <a href="Daggoo_Peak" title="Daggoo Peak">Daggoo Peak</a>, der <a href="Tashtego_Point" title="Tashtego Point">Tashtego Point</a>, der <a href="Mapple-Gletscher" title="Mapple-Gletscher">Mapple-Gletscher</a>, der <a href="Bildad_Peak" title="Bildad Peak">Bildad Peak</a>, <a href="Mount_Fedallah" title="Mount Fedallah">Mount Fedallah</a>, der <a href="Peleg_Peak" title="Peleg Peak">Peleg Peak</a> und die <a href="Pip-Kliffs" title="Pip-Kliffs">Pip-Kliffs</a>. Der <a href="Spouter_Peak" title="Spouter Peak">Spouter Peak</a> ist nach der Gaststätte <i>Spouter Inn</i> im dritten Kapitel und der <a href="Pequod-Gletscher" title="Pequod-Gletscher">Pequod-Gletscher</a> nach dem Schiff benannt. Darüber hinaus trägt zu Ehren des Autors der <a href="Melville-Gletscher" title="Melville-Gletscher">Melville-Gletscher</a> seinen Namen. Die Kaffeekette <a href="Starbucks" title="Starbucks">Starbucks</a> ist nach der Figur Starbuck benannt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Englischsprachige_Ausgaben">Englischsprachige Ausgaben</h3></div>
<p>Die erste Ausgabe von <i>Moby Dick</i> erschien am 18. Oktober 1851 in drei Bänden unter dem Titel <i>The Whale</i> bei Richard Bentley in London. In dieser Ausgabe fehlt (aus ungeklärten Gründen) der Epilog. Außerdem hatte der britische Zensor eine Reihe von kritischen Äußerungen über Monarchien und über die christliche Kirche entfernen lassen. Die erste amerikanische Ausgabe erschien, ohne diese Streichungen, unter dem Titel <i>Moby-Dick; or, The Whale</i> am 14. November 1851 in New York bei Harper &amp; Brothers.
</p><p>Melville widmete <i>Moby Dick</i> ursprünglich dem amerikanischen Schriftsteller <a href="Nathaniel_Hawthorne" title="Nathaniel Hawthorne">Nathaniel Hawthorne</a>, dessen bekannter Roman <i><a href="The_Scarlet_Letter" class="mw-redirect" title="The Scarlet Letter">The Scarlet Letter</a></i> (deutsch: <i>Der scharlachrote Buchstabe</i>) kurz zuvor erschienen war.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Heute sind zahlreiche unterschiedliche englische Ausgaben erhältlich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Übersetzungen_ins_Deutsche"><span id=".C3.9Cbersetzungen_ins_Deutsche"></span>Übersetzungen ins Deutsche</h3></div>
<p>Zahlreiche Übersetzungen von <i>Moby Dick</i> liegen in deutscher Sprache vor, zum Beispiel:
</p>
<table class="wikitable sortable">

<tbody><tr>
<th>Übersetzer</th>
<th>Verlag</th>
<th>Erscheinungsjahr</th>
<th>Kommentar
</th></tr>
<tr>
<td>Wilhelm Strüver</td>
<td><a href="Droemer_Knaur" title="Droemer Knaur">Theodor Knaur Nachfahren</a></td>
<td>1927 Berlin</td>
<td>Herausgegeben von <a href="Thomas_Mann" title="Thomas Mann">Thomas Mann</a>.
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Sie drückt vor allem eins aus: Verachtung für den übersetzten Text. Fast zwei Drittel fand dieser dolmetschende Zensor offenbar so schlecht, dass er sie ganz wegließ.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Dieter E. Zimmer, 2001</span><sup id="cite_ref-Zimmer_26-0" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
</td></tr>
<tr>
<td>Margarete Möckli von Seggern</td>
<td><a href="B%C3%BCchergilde_Gutenberg" title="Büchergilde Gutenberg">Büchergilde Gutenberg</a></td>
<td>1942 Zürich</td>
<td>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„[…] die erste (nahezu) vollständige […] demonstriert […], daß man nicht übersetzen kann, was man nicht verstanden hat.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Dieter E. Zimmer, 2001</span><sup id="cite_ref-Zimmer_26-1" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Fritz_G%C3%BCttinger" title="Fritz Güttinger">Fritz Güttinger</a></td>
<td><a href="Manesse_Verlag" title="Manesse Verlag">Manesse Verlag</a></td>
<td>1944 Zürich</td>
<td>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Sie versuchten das Befremden zu minimieren, indem sie Melville mit teils beachtlicher Sprachfantasie umschrieben.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Dieter E. Zimmer, 2001</span><sup id="cite_ref-Zimmer_26-2" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Theresia_Mutzenbecher" title="Theresia Mutzenbecher">Theresia Mutzenbecher</a> unter Mitwirkung von <a href="Ernst_Schnabel" title="Ernst Schnabel">Ernst Schnabel</a></td>
<td><a href="Claassen-Verlag" title="Claassen-Verlag">Claassen &amp; Goverts</a></td>
<td>1946 Hamburg</td>
<td>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Sie versuchten das Befremden zu minimieren, indem sie Melville mit teils beachtlicher Sprachfantasie umschrieben.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Dieter E. Zimmer, 2001</span><sup id="cite_ref-Zimmer_26-3" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Botho_Henning_Elster" title="Botho Henning Elster">Botho Henning Elster</a></td>
<td>Deutscher Bücherbund</td>
<td>1951 Düsseldorf</td>
<td>Der Übersetzer vertritt in seinem Nachwort unter anderem die Meinung, dass die Historie des Walfangs und die naturwissenschaftlichen Darstellungen der Wale den „rassigen Gang der prachtvollen Seemannsgeschichte stören“, und er diese daher kürzte.
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Alice_Seiffert" title="Alice Seiffert">Alice</a> und Hans Seiffert</td>
<td><a href="Dieterich%E2%80%99sche_Verlagsbuchhandlung" title="Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung">Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung</a></td>
<td>1956 Leipzig</td>
<td>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Sie wollten es nicht besser machen als der Autor, nur annähernd genauso gut.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Dieter E. Zimmer, 2001</span><sup id="cite_ref-Zimmer_26-4" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Richard_Mummendey" title="Richard Mummendey">Richard Mummendey</a></td>
<td>Winkler Verlag</td>
<td>1964 München</td>
<td>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„[Kam] dem recht nahe, was man heute von einer guten Übersetzung erwartet.“
</p>
</blockquote>
</div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <span class="Person h-card">Dieter E. Zimmer, 2001</span><sup id="cite_ref-Zimmer_26-5" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Matthias_Jendis" title="Matthias Jendis">Matthias Jendis</a></td>
<td><a href="Hanser_Verlag" class="mw-redirect" title="Hanser Verlag">Hanser Verlag</a></td>
<td>2001 München</td>
<td>Die Übersetzung entstand als umfassende Bearbeitung der Rathjen-Version (2004).
</td></tr>
<tr>
<td><a href="Friedhelm_Rathjen" title="Friedhelm Rathjen">Friedhelm Rathjen</a></td>
<td><a href="Zweitausendeins" title="Zweitausendeins">Zweitausendeins</a></td>
<td>2004 Frankfurt&nbsp;am&nbsp;Main</td>
<td>
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gekürzte_Übersetzungen"><span id="Gek.C3.BCrzte_.C3.9Cbersetzungen"></span>Gekürzte Übersetzungen</h4></div>
<p>Darüber hinaus erschienen noch zahlreiche stark gekürzte (Jugend-)Ausgaben, zum Beispiel:
</p>
<table class="wikitable sortable">

<tbody><tr>
<th>Übersetzer</th>
<th>Verlag</th>
<th>Erscheinungsjahr</th>
<th>Kommentar
</th></tr>
<tr>
<td>Karl Bahnmüller</td>
<td>Ensslin &amp; Laiblin Verlag</td>
<td>1950 Reutlingen</td>
<td>ca. 390 Seiten
</td></tr>
<tr>
<td>Hans Trausil</td>
<td>Verlag dt. Volksbücher</td>
<td>1958 Stuttgart</td>
<td>ca. 470 Seiten
</td></tr>
<tr>
<td>Thomas Trent</td>
<td><a href="W._Fischer-Verlag" title="W. Fischer-Verlag">W. Fischer-Verlag</a></td>
<td>1959 Göttingen</td>
<td>ca. 284 Seiten
</td></tr>
<tr>
<td>Gerhard Lorenz</td>
<td>Eduard Kaiser Verlag</td>
<td>1965 Klagenfurt</td>
<td>ca. 390 Seiten
</td></tr>
<tr>
<td>Hans Hecke</td>
<td>Tosa Verlag</td>
<td>1974 Wien</td>
<td>ca. 270 Seiten
</td></tr>
<tr>
<td>Günther Sachse</td>
<td>Loewe Verlag</td>
<td>1984 Bayreuth</td>
<td>ca. 240 Seiten
</td></tr>
<tr>
<td>Maria Czedik-Eysenberg</td>
<td><a href="Ueberreuter" title="Ueberreuter">Ueberreuter</a></td>
<td>1992 Wien</td>
<td>ca. 250 Seiten
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Übersetzungen_von_Rathjen_und_Jendis"><span id=".C3.9Cbersetzungen_von_Rathjen_und_Jendis"></span>Übersetzungen von Rathjen und Jendis</h4></div>
<p>Um die deutschen Übersetzungen von Jendis und Rathjen entstand eine Kontroverse. Friedhelm Rathjen hatte Anfang der 1990er Jahre für eine von drei Editoren entworfene Werkausgabe eine Übersetzung erstellt, die von Hanser eingekauft, aber zunächst nicht publiziert wurde. Nach dem Absprung der ursprünglich vorgesehenen Editoren wurde schließlich Daniel Göske als neuer Herausgeber der Werkausgabe verpflichtet; er empfand jedoch die Rathjen-Fassung als unzureichend und ließ sie deshalb im Auftrag des Verlags von Matthias Jendis stark bearbeiten. Nachdem Rathjen es abgelehnt hatte, diese Bearbeitung unter seinem Namen erscheinen zu lassen, einigten sich Rathjen und der Verlag Anfang 2001 auf die Rückgabe der Rechte der unbearbeiteten Fassung an den Übersetzer; dieser verzichtete im Gegenzug auf die Rechte an der bearbeiteten Fassung. Der Verlag publizierte im Herbst 2001 die Jendis-Bearbeitung als „vollständige Neuübersetzung“ des Romans. <a href="Dieter_E._Zimmer" title="Dieter E. Zimmer">Dieter E. Zimmer</a> gab 2001 der Version von Jendis den Vorzug: Sie merze die Fehler der früheren Versionen aus, sei genauer, auch wenn sie das Original hier und da vielleicht mehr als nötig schöne. Die Fassung von Rathjen, von der zu diesem Zeitpunkt nur Auszüge öffentlich erschienen waren, sei eine „systematische und dogmatische Verholperung und Verhässlichung.“<sup id="cite_ref-Zimmer_26-6" class="reference"><a href="#cite_note-Zimmer-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dorothea Dieckmann urteilte 2004 im <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a> dagegen, die Jendis-Fassung komme dem Leser zwar entgegen, aber darin liege ihre Problematik. Rathjens Version erhalte und unterstreiche die Eigentümlichkeiten des Originals. „Daher die Poesie seines Moby Dick.“<sup id="cite_ref-Dieckmann_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-Dieckmann-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Walfanghistoriker Klaus Barthelmess meinte 2005, er habe den Roman noch nie mit so viel Gewinn gelesen wie in der Version von Rathjen.<sup id="cite_ref-Barthelmess_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Barthelmess-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zwei Hauptbeteiligte der Kontroverse legten ihre Auffassungen öffentlich dar:
</p>
<ul><li>Friedhelm Rathjen: <i>Fährendienste: Öffentliche Erinnerungen und Bekenntnisse eines selbstgerechten Übersetzers</i>. In: <i>Schreibheft</i> 57/2001. (Versuch des Übersetzers, die „Prinzipien“ seines Vorgehens zu begründen.)</li>
<li><a href="Wolfgang_Matz_(Literaturwissenschaftler)" title="Wolfgang Matz (Literaturwissenschaftler)">Wolfgang Matz</a>: <i>Willensverwirrungen verwickelter Worte. Einige Anmerkungen zu Friedhelm Rathjens ‚Moby Dick‘ und zum Übersetzen überhaupt</i>. In: <i>Neue Rundschau</i>, 4/2004 (Kritik des Hanser-Lektors an der von ihm zuvor betreuten Rathjen-Übersetzung).</li></ul>
<p>2021 erschien eine wissenschaftliche Untersuchung der Übersetzung Friedhelm Rathjens von Jutta Seeger-Vollmer.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darin untersucht sie den Grad der Texttreue von Rathjens Übersetzung und deckt die (von den Übersetzern bislang wenig beachteten) sprachlichen Besonderheiten von Moby Dick auf. Sie machen das Werk zu einer Besonderheit in der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Verlag <a href="Zweitausendeins" title="Zweitausendeins">Zweitausendeins</a> veröffentlichte von der Übersetzung durch <a href="Friedhelm_Rathjen" title="Friedhelm Rathjen">Friedhelm Rathjen</a> 2006 auch eine vollständige, dreißigstündige <a href="H%C3%B6rbuch" title="Hörbuch">Hörbuch</a>-Version, gelesen von <a href="Christian_Br%C3%BCckner" title="Christian Brückner">Christian Brückner</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weitere_Übersetzungen"><span id="Weitere_.C3.9Cbersetzungen"></span>Weitere Übersetzungen</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Übersetzung_in_japanische_Emoticons_(Emoji)"><span id=".C3.9Cbersetzung_in_japanische_Emoticons_.28Emoji.29"></span>Übersetzung in japanische Emoticons (Emoji)</h4></div>
<p><i>Emoji Dick</i> ist eine durch Crowdsourcing und Crowdfunding finanzierte Übersetzung des Werks in japanische <a href="Emoticon" title="Emoticon">Emoticons</a>, sogenannte <a href="Emoji" title="Emoji">Emojis</a>, aus dem Jahr 2010. Herausgebracht wurde die Übersetzung in Piktogramme von Fred Benenson, ein US-amerikanischer Programmierer, Entrepreneur und Autor von <i>How to Speak Emoji</i> (2015). Das Vorwort von <i>Emoji Dick</i> schrieb Paddy Johnson, Redaktionsleiter von Art F City, welches Benenson als "too good for this book" bewertet. Die genutzten Emojis wurden von Apple Emoji Designer Olli Wagner kreiert.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Benenson entschied sich für Moby Dick, da es ein öffentlich zugängliches Werk war – Grundlage seiner Übersetzung war die Ausgabe auf <a href="Project_Gutenberg" title="Project Gutenberg">Project Gutenberg</a> – und da er den Wal-Emoji mochte. Jeder der 6.438 Sätze des Buches wurde 2009 dreimal von einem Amazon Mechanical Turk-Mitarbeiter übersetzt. Diese Ergebnisse wurden von einer weiteren Gruppe von Mitarbeitern bewertet, und die beliebteste Version jedes Satzes wurde für die Aufnahme in dieses Buch ausgewählt. Der berühmte Beginn des Romans, „Nennt mich Ismael.“, wurde zum Beispiel in „☎️👨⛵🐋👌“ übersetzt. Insgesamt haben über achthundert Menschen knapp sechs Wochen damit verbracht, dieses Buch zu erstellen. Jeder Mitarbeiter erhielt fünf Cent pro Übersetzung und zwei Cent pro Abstimmung pro Übersetzung. Die Mittel zur Bezahlung der Amazon Turk-Mitarbeiter und zum Druck der ersten Auflage dieses Buches wurden innerhalb von dreißig Tagen über die Finanzierungsplattform Kickstarter von dreiundachtzig Personen aufgebracht.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Diese, wie auch Identifikationsnummer der Amazon Turk-Mitarbeiter, werden in der Danksagung aufgezählt.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2013 nahm die US Library of Congress <i>Emoji Dick</i> in ihren Bestand auf.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Primärliteratur"><span id="Prim.C3.A4rliteratur"></span>Primärliteratur</h2></div>
<p>Genannt wird jeweils eine aktuell verfügbare Ausgabe (Stand 2025) einer Übersetzung.
</p>
<ul><li>Herman Melville: <i>Moby Dick.</i> Übersetzt von Alice und Hans Seiffert. <a href="Insel_Verlag" title="Insel Verlag">Insel Verlag</a>, Berlin 2013, ISBN 978-3-458-36239-5.</li>
<li>Herman Melville: <i>Moby Dick oder der weiße Wal.</i> Übersetzt von Wilhelm Strüver. <a href="Anaconda_Verlag" title="Anaconda Verlag">Anaconda Verlag</a>, Köln 2015, ISBN 978-3-86647-764-3.</li>
<li>Herman Melville: <i>Moby-Dick oder Der Wal.</i> Übersetzt von <a href="Friedhelm_Rathjen" title="Friedhelm Rathjen">Friedhelm Rathjen</a>. Jung und Jung, Salzburg/Wien 2016, ISBN 978-3-99027-087-5.</li>
<li>Herman Melville: <i>Moby-Dick.</i> Übersetzt von <a href="Matthias_Jendis" title="Matthias Jendis">Matthias Jendis</a>. <a href="Dtv_Verlagsgesellschaft" title="Dtv Verlagsgesellschaft">dtv</a>, München 2017, ISBN 978-3-423-14613-5.</li>
<li>Herman Melville: <i>Moby Dick.</i> Übersetzt von <a href="Theresia_Mutzenbecher" title="Theresia Mutzenbecher">Theresia Mutzenbecher</a> und <a href="Ernst_Schnabel" title="Ernst Schnabel">Ernst Schnabel</a>. <a href="Diogenes_Verlag" title="Diogenes Verlag">Diogenes Verlag</a>, Zürich 2019, ISBN 978-3-257-24498-4.</li>
<li>Herman Melville: <i>Moby Dick.</i> Übersetzt von Alice und Hans Seiffert. Schmuckausgabe mit Illustrationen von Kai Würbs. Coppenrath, Münster 2024, ISBN 978-3-649-64679-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Buchillustrationen">Buchillustrationen</h2></div>
<p>Genannt werden der Illustrator und das Erscheinungsjahr:
</p>
<ul><li><a href="Rockwell_Kent" title="Rockwell Kent">Rockwell Kent</a> (1930)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verfilmungen">Verfilmungen</h2></div>
<ul><li>1926: <i>Wenn Meer und Himmel sich berühren</i> (The Sea Beast), Stummfilm, Regisseur Millard Webb, in der Hauptrolle <a href="John_Barrymore" title="John Barrymore">John Barrymore</a><sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1930: <i><a href="Moby_Dick_(1930)" title="Moby Dick (1930)">Moby Dick</a></i>, Regisseur <a href="Lloyd_Bacon" title="Lloyd Bacon">Lloyd Bacon</a>, in der Hauptrolle John Barrymore<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1931: <i><a href="D%C3%A4mon_des_Meeres" title="Dämon des Meeres">Dämon des Meeres</a></i>, Regisseur <a href="Michael_Curtiz" title="Michael Curtiz">Michael Curtiz</a>, in der Hauptrolle <a href="William_Dieterle" title="William Dieterle">Wilhelm Dieterle</a></li>
<li>1956: <i><a href="Moby_Dick_(1956)" title="Moby Dick (1956)">Moby Dick</a></i>, Regisseur <a href="John_Huston" title="John Huston">John Huston</a>, in der Hauptrolle <a href="Gregory_Peck" title="Gregory Peck">Gregory Peck</a><sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1971: <i>Moby Dick</i>, unfertiger Kurzfilm, Regisseur <a href="Orson_Welles" title="Orson Welles">Orson Welles</a>, in der Hauptrolle Orson Welles</li>
<li>1978: <i>Moby Dick</i>, Regisseur Paul Stanley, in der Hauptrolle Jack Aranson</li>
<li>1996: <i>The Adventures of Moby Dick</i>, Zeichentrick-Kurzfilm, Regisseure Laura Shepherd, Garry Blye und Henry Less, mit <a href="Lawrence_Bayne" title="Lawrence Bayne">Lawrence Bayne</a> und Desmond Ellis</li>
<li>1998: <i><a href="Moby_Dick_(1998)" title="Moby Dick (1998)">Moby Dick</a></i>, Miniserie, Regisseur <a href="Franc_Roddam" title="Franc Roddam">Franc Roddam</a>, in der Hauptrolle <a href="Patrick_Stewart" title="Patrick Stewart">Patrick Stewart</a></li>
<li>1999: <i>Moby Dick</i>, Zeichentrick-Kurzfilm, Regisseur Natalya Orlova, in der Hauptrolle <a href="Rod_Steiger" title="Rod Steiger">Rod Steiger</a></li>
<li>2007: <i>Kapitän Ahab</i>, Kurzfilm, Regisseur <a href="Philippe_Ramos" title="Philippe Ramos">Philippe Ramos</a>, mit Frederic Bonpart und <a href="Val%C3%A9rie_Crunchant" title="Valérie Crunchant">Valérie Crunchant</a><sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2010: <i><a href="2010%3A_Moby_Dick" title="2010: Moby Dick">2010: Moby Dick</a></i>, Fernsehfilm, Regisseur Trey Stokes, mit <a href="Barry_Bostwick" title="Barry Bostwick">Barry Bostwick</a> und <a href="Ren%C3%A9e_O%E2%80%99Connor" title="Renée O’Connor">Renée O’Connor</a><sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2011: <i>Moby Dick</i>, Miniserie, Regisseur Mike Barker, mit <a href="William_Hurt" title="William Hurt">William Hurt</a> und <a href="Ethan_Hawke" title="Ethan Hawke">Ethan Hawke</a></li></ul>
<p>Des Weiteren gibt es mehrere freie Bearbeitungen und Adaptionen des Stoffes für Kino- oder Fernseh-Produktionen, darunter:
</p>
<ul><li>1967–1969: <i>Moby Dick and Mighty Mightor</i>, Zeichentrickserie</li>
<li>1984: <i><a href="Samson_%26_Sally" title="Samson &amp; Sally">Samson &amp; Sally</a></i>, Zeichentrickfilm, Regisseur Jannik Hastrup</li>
<li>1986: <i>Dot and the Whale</i>, Zeichentrickfilm, Regisseur <a href="Yoram_Gross" title="Yoram Gross">Yoram Gross</a></li>
<li>1994: <i><a href="Der_Pagemaster_%E2%80%93_Richies_fantastische_Reise" title="Der Pagemaster – Richies fantastische Reise">Der Pagemaster – Richies fantastische Reise</a></i>, Regisseure Pixote Hunt und <a href="Joe_Johnston" title="Joe Johnston">Joe Johnston</a></li>
<li>1997: <i>Hakugei: Legend of the Moby Dick</i>, Zeichentrickfilm, Regisseur Osamu Dezaki</li>
<li>2004–2005: <i><a href="Das_Geheimnis_von_Mu" title="Das Geheimnis von Mu">Das Geheimnis von Mu</a></i>, Zeichentrickserie</li>
<li>2011: <i><a href="Age_of_the_Dragons" title="Age of the Dragons">Age of the Dragons</a></i>, Regisseur Ryan Little</li>
<li>2013: <i>The Whale</i>, Regisseur Alrick Riley</li>
<li>2015: <i><a href="Im_Herzen_der_See" title="Im Herzen der See">Im Herzen der See</a></i>, Regisseur <a href="Ron_Howard" title="Ron Howard">Ron Howard</a></li>
<li>2018: <i><a href="Beyond_White_Space_%E2%80%93_Dunkle_Gefahr" title="Beyond White Space – Dunkle Gefahr">Beyond White Space - Dunkle Gefahr</a></i>, Regisseur Ken Locsmandi</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Comics">Comics</h2></div>
<ul><li>Olivier Jouvray, Pierre Alary, Swantje Baumgart: <i>Moby Dick.</i> deutsche Ausgabe: Splitter, Bielefeld 2014, ISBN 978-3-95839-043-0.</li>
<li>Christophe Chabouté: <i>Moby Dick.</i> deutsche Ausgabe: Egmont Graphic Novel, Berlin 2015, ISBN 978-3-7704-5523-2.</li>
<li>Will Eisner: <i>Moby Dick.</i> NBM Publishing Company 1988</li>
<li>Sylvain Venayre, Herman Melville, Isaac Wens: <i>Auf der Suche nach Moby Dick.</i> Knesebeck, 2020, ISBN 978-3-95728-440-2.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hörspiele"><span id="H.C3.B6rspiele"></span>Hörspiele</h2></div>
<p><a href="Klaus_Buhlert" title="Klaus Buhlert">Klaus Buhlert</a> bearbeitete den Stoff und führte Regie bei dem fast neunstündigen <a href="H%C3%B6rspiel" title="Hörspiel">Hörspiel</a>, das er 2002 für den Bayerischen Rundfunk aufnahm. <i>Erzähler</i> ist <a href="Felix_von_Manteuffel" title="Felix von Manteuffel">Felix von Manteuffel</a>, <i>Ismael</i> wird von <a href="Rufus_Beck" title="Rufus Beck">Rufus Beck</a> gesprochen, <i>Starbuck</i> von <a href="Ulrich_Matthes" title="Ulrich Matthes">Ulrich Matthes</a> und <i>Ahab</i> von <a href="Manfred_Zapatka" title="Manfred Zapatka">Manfred Zapatka</a>.
</p><p><b>Weitere Produktionen:</b>
</p>
<ul><li>1948: Moby Dick oder Der weiße Wal (3 Teile) (Produktion des <a href="Nordwestdeutscher_Rundfunk" title="Nordwestdeutscher Rundfunk">NWDR Hamburg</a>) – Regie: <a href="Gustav_Burmester_(Regisseur)" title="Gustav Burmester (Regisseur)">Gustav Burmester</a>, mit <a href="Hans_Quest" title="Hans Quest">Hans Quest</a> (Ismael), <a href="Hermann_Schomberg" title="Hermann Schomberg">Hermann Schomberg</a> (Ahab), <a href="Peter_Mosbacher" title="Peter Mosbacher">Peter Mosbacher</a> (Starbuck), <a href="Claus_Hofer" title="Claus Hofer">Claus Hofer</a> (Stubb)</li>
<li>1950: Moby Dick (Produktion des <a href="S%C3%BCdwestfunk" title="Südwestfunk">SWF</a>) – Regie und Hauptrolle: <a href="Josef_Pelz_von_Felinau" title="Josef Pelz von Felinau">Josef Pelz von Felinau</a> (Kapitän Ahab), mit Alda Altenkirch (Starbuck)</li>
<li>1953: Moby Dick (Produktion des <a href="Bayerischer_Rundfunk" title="Bayerischer Rundfunk">BR</a>) – Regie: <a href="Helmut_Brennicke" title="Helmut Brennicke">Helmut Brennicke</a>, mit <a href="Walter_Richter" title="Walter Richter">Walter Richter</a> (Ahab, Kapitän der <i>Pequod</i>), <a href="Hans_Cossy" title="Hans Cossy">Hans Cossy</a> (Starbuck, erster Steuermann)</li>
<li>1964: Moby Dick oder Der weiße Wal (2 Teile) (Produktion des <a href="S%C3%BCddeutscher_Rundfunk" title="Süddeutscher Rundfunk">SDR</a>) – Regie und Hauptrolle: <a href="Walter_Andreas_Schwarz" title="Walter Andreas Schwarz">Walter Andreas Schwarz</a> (Ismael), mit <a href="Heinz_Klevenow" title="Heinz Klevenow">Heinz Klevenow</a> (Ahab), <a href="Klausj%C3%BCrgen_Wussow" title="Klausjürgen Wussow">Klausjürgen Wussow</a> (Starbuck), <a href="Wolfgang_Wahl" title="Wolfgang Wahl">Wolfgang Wahl</a> (Stubb)</li>
<li>1965: Moby Dick (Produktion des <a href="Saarl%C3%A4ndischer_Rundfunk" title="Saarländischer Rundfunk">SR</a>) – Regie: <a href="Raoul_Wolfgang_Schnell" title="Raoul Wolfgang Schnell">Raoul Wolfgang Schnell</a>, mit <a href="Ludwig_Thiesen" title="Ludwig Thiesen">Ludwig Thiesen</a> (Ismael), <a href="Helmut_Peine" title="Helmut Peine">Helmut Peine</a> (Ahab), Roderich Wehnert (Starbuck), <a href="Gerhard_Jentsch" title="Gerhard Jentsch">Gerhard Jentsch</a> (Stubb)</li>
<li>1972: Moby Dick – Die Jagd auf den weißen Wal (Produktion des Labels EUROPA) – Regie: <a href="Dagmar_von_Kurmin" title="Dagmar von Kurmin">Dagmar von Kurmin</a>, mit <a href="Siegmar_Schneider" title="Siegmar Schneider">Siegmar Schneider</a> (Ismael), <a href="Benno_Gellenbeck" title="Benno Gellenbeck">Benno Gellenbeck</a> (Kapitän Ahab), <a href="Joachim_Rake" title="Joachim Rake">Joachim Rake</a> (Starbuck, 1. Steuermann), Bernd Kreibich (Stubb, 2. Steuermann)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hörbücher"><span id="H.C3.B6rb.C3.BCcher"></span>Hörbücher</h2></div>
<ul><li><i>Moby Dick</i> (gelesen von <a href="Rolf_Boysen" title="Rolf Boysen">Rolf Boysen</a>), Universal Music, Berlin 2007, ISBN 978-3-8291-1946-7.</li>
<li><i>Moby Dick</i> (gelesen von <a href="Jona_Mues" title="Jona Mues">Jona Mues</a>), JUMBO Neue Medien &amp; Verlag GmbH, Hamburg 2014, ISBN 978-3-8337-3335-2.</li>
<li><i>Moby-Dick oder Der Wal</i> (gelesen von <a href="Christian_Br%C3%BCckner" title="Christian Brückner">Christian Brückner</a>), Parlando, Berlin 2016, ISBN 978-3-941004-77-1.</li>
<li>Moby Dick oder Der Wal. Gesprochen von: Markus Pol (ungekürzt: 22h19min.) (Audio Media Digital) (2023)</li>
<li>Moby Dick. Gesprochen von: Lutz Küppers (7h19min) (SAGA Egmont) (2018)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vertonungen">Vertonungen</h2></div>
<ul><li>1940: <a href="Bernard_Herrmann" title="Bernard Herrmann">Bernard Herrmanns</a> Kantate <i>Moby Dick</i> für Männerchor, Solisten und Orchester, mit einem Text von W. Clark Harrington, wird vom <a href="New_Yorker_Philharmoniker" title="New Yorker Philharmoniker">New York Philharmonic Symphony Orchestra</a> unter <a href="John_Barbirolli" title="John Barbirolli">Sir John Barbirolli</a> uraufgeführt.</li>
<li>1955: <a href="Frankie_Laine" title="Frankie Laine">Frankie Laine</a> &amp; the Starlighters veröffentlichen den Song <i>Moby Dick</i>.</li>
<li>1969: <a href="Led_Zeppelin" title="Led Zeppelin">Led Zeppelin</a> veröffentlichen das Schallplattenalbum <i><a href="Led_Zeppelin_II" title="Led Zeppelin II">Led Zeppelin II</a></i> mit dem Instrumentalstück „Moby Dick“.</li>
<li>1990: Die Auftragskomposition <i>Of Sailors and Whales,</i> op. 78 für <a href="Blasorchester" title="Blasorchester">Blasorchester</a> von <a href="William_Francis_McBeth" title="William Francis McBeth">William Francis McBeth</a>, wird uraufgeführt. Die fünf Sätze tragen die Bezeichnungen: Ishmael&nbsp;– Queequeg&nbsp;– Father Mapple&nbsp;– Ahab&nbsp;– The White Whale.</li>
<li><i>Ahab!</i> von <a href="Stephen_Melillo" title="Stephen Melillo">Stephen Melillo</a> für <a href="Blasorchester" title="Blasorchester">Blasorchester</a> und Schauspieler (der Komponist legt Wert darauf, dass es kein „Erzähler“ ist) entstand Ende der 90er Jahre.</li>
<li>1999: Die Multimedia-Künstlerin <a href="Laurie_Anderson" title="Laurie Anderson">Laurie Anderson</a> bedient sich bei ihrem uraufgeführten Bühnenwerk <i>Songs and Stories from Moby Dick</i> des Melville-Stoffs. Das Stück wird 1999 und 2000 in den USA, Italien und Großbritannien gezeigt. Die ersten drei Songs des Anderson-Albums <i>Life on a string</i> („One White Whale“, „The Island Where I Come From“ und „Pieces and Parts“) entstammen diesem Bühnenprojekt.</li>
<li>2004: Die amerikanische Progressive/Sludge-Metal-Band <a href="Mastodon_(Band)" title="Mastodon (Band)">Mastodon</a> bezieht sich in ihrem Konzeptalbum <i><a href="Mastodon_(Band)#Leviathan_und_Blood_Mountain_(2004–2007)" title="Mastodon (Band)">Leviathan</a></i> auf Melville's Werk. Insbesondere, wird im Song <i>Blood and Thunder</i> aus der Perspektive Ahabs die Jagd auf Moby Dick geschildert.</li>
<li>2004: Die von <a href="Raoul_Gehringer" title="Raoul Gehringer">Raoul Gehringer</a> komponierte Kinderoper <i>Moby Dick</i> wird im <a href="Wiener_Musikverein" title="Wiener Musikverein">Wiener Musikverein</a> durch die <a href="Wiener_S%C3%A4ngerknaben" title="Wiener Sängerknaben">Wiener Sängerknaben</a> uraufgeführt.</li>
<li>2006: Die deutsche Doom-Metal-Band <a href="Ahab_(Band)" title="Ahab (Band)">Ahab</a> veröffentlicht das auf der literarischen Geschichte basierende <a href="Konzeptalbum" title="Konzeptalbum">Konzeptalbum</a> <i><a href="The_Call_of_the_Wretched_Sea" title="The Call of the Wretched Sea">The Call of the Wretched Sea</a></i>.</li>
<li>2010: <a href="Jake_Heggie" title="Jake Heggie">Jake Heggies</a> Oper <i><a href="Moby-Dick_(Oper)" title="Moby-Dick (Oper)">Moby-Dick</a></i> wird mit großem Erfolg in Dallas uraufgeführt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dramatisierung">Dramatisierung</h2></div>
<p>Am 7. September 2024 feierte das Stück "Moby Dick" des Theatermachers <a href="Robert_Wilson_(Regisseur)" title="Robert Wilson (Regisseur)">Robert Wilson</a> ihre <a href="Urauff%C3%BChrung" title="Uraufführung">Uraufführung</a> am <a href="D%C3%BCsseldorfer_Schauspielhaus" title="Düsseldorfer Schauspielhaus">Düsseldorfer Schauspielhaus</a>; es handelt sich um eine freie Bearbeitung des Stoffes.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sekundärliteratur"><span id="Sekund.C3.A4rliteratur"></span>Sekundärliteratur</h2></div>
<ul><li>Richard H. Brodhead (Hrsg.): <i>New Essays on „Moby-Dick“</i>. CUP, Cambridge 1999, ISBN 0-521-30205-6.</li>
<li><a href="Eugen_Drewermann" title="Eugen Drewermann">Eugen Drewermann</a>: <i>Moby Dick oder Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein</i>. Walter Verlag, Düsseldorf 2004, ISBN 3-530-17010-0.</li>
<li>Hans Helmcke: <i>Die Funktion des Ich-Erzählers in Herman Melvilles Roman „Moby Dick“</i> (= <i>Mainzer amerikanistische Beiträge</i>. Band 1), Hueber, München 1955, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/480150923">480150923</a></span> (Dissertation Universität Mainz, Philosophische Fakultät 16. Mai 1955).</li>
<li>Jean-Francois LeRoux: <i>Herman Melville's Moby-Dick: A Documentary Volume</i> (=<i><a href="Dictionary_of_Literary_Biography" title="Dictionary of Literary Biography">Dictionary of Literary Biography</a></i> 349). Gale, Detroit 2009, ISBN 0-7876-8167-9.</li>
<li><a href="Greil_Marcus" title="Greil Marcus">Greil Marcus</a>: <i>Moby Dick; or, The Whale</i>. In: Greil Marcus, <a href="Werner_Sollors" title="Werner Sollors">Werner Sollors</a> (Hrsg.): <i>A new literary history of America</i>. The Belknap Press of Harvard University Press, Cambridge / London 2009, ISBN 978-0-674-06410-2, S. 283–287.</li>
<li>Reinhard Möller: <i>Über das Erhabene als ästhetische Herausforderung des Reisens und der Darstellung in Herman Melvilles Moby-Dick</i>. In: Helge Baumann, Michael Weise et al. (Hrsg.): <i>Habt euch müde schon geflogen? Reise und Heimkehr als kulturanthropologische Phänomene</i>. Tectum, Marburg 2010, ISBN 3-8288-2184-7, S. 47–61.</li>
<li><i>Moby-Dick</i> = <i>Neue Rundschau</i> 123/2, 2012, ISBN 978-3-10-809089-0.</li>
<li><i>Moby-Dick II</i> = <i>Neue Rundschau</i> 131/2, 2020, ISBN 978-3-10-809122-4</li>
<li>Hershel Parker, Harrison Hayford (Hrsg.): <i>Moby-Dick as Doubloon. Essays and Extracts (1851–1970)</i>. Norton, New York 1970, ISBN 0-393-09883-4.</li>
<li><a href="Owen_Chase" title="Owen Chase">Owen Chase</a>: Der Untergang der Essex, Die Hanse Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-434-52565-3.</li>
<li><a href="Nathaniel_Philbrick" title="Nathaniel Philbrick">Nathaniel Philbrick</a>: <i>In the Heart of the Sea: The Tragedy of the Whaleship Essex</i>. Penguin, New York City 2000, ISBN 0-14-100182-8.
<ul><li>deutsch von Andrea Kann und <a href="Klaus_Fritz" title="Klaus Fritz">Klaus Fritz</a>: <i>Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers <a href="Essex_(Schiff)" class="mw-redirect" title="Essex (Schiff)">Essex</a></i>. Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-72971-8.</li></ul></li>
<li>Jutta Seeger-Vollmer: <i>Schwer lesbar gleich texttreu? Wissenschaftliche Translationskritik zur</i> Moby-Dick<i>-Übersetzung Friedhelm Rathjens</i>. Frank &amp; Timme, Berlin 2021, ISBN 978-3-7329-0766-3.</li>
<li>Armin Staats: <i>Melville. Moby Dick.</i> In: <a href="Hans-Joachim_Lang_(Amerikanist)" title="Hans-Joachim Lang (Amerikanist)">Hans-Joachim Lang</a> (Hrsg.): <i>Der amerikanische Roman. Von den Anfängen bis zur Gegenwart</i>. Bagel Verlag, Düsseldorf 1972, ISBN 3-513-02213-1, S. 103–141.</li>
<li><a href="Hubert_Zapf" title="Hubert Zapf">Hubert Zapf</a> (Hrsg.): <i>Amerikanische Literaturgeschichte.</i> 2., aktualisierte Auflage, Metzler, Stuttgart / Weimar 2004, ISBN 3-476-02036-3 (bes. S. 118 f. <i>Reisebericht, Autobiographie, Traktatliteratur</i> und S. 136–139 <i>Explorative Selbstüberschreitung der 'romance': Herman Melville</i>).</li>
<li><a href="Rudolf_S%C3%BChnel" title="Rudolf Sühnel">Rudolf Sühnel</a>: <i>Melvilles Moby Dick – Eine einführende Deutung.</i> In: Franz H. Link (Hrsg.): <i>Amerika. Vision und Wirklichkeit, Beiträge deutscher Forschung zur amerikanischen Literaturgeschichte</i>. Athenäum Verlag, Frankfurt am Main / Bonn 1968, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/454572719">454572719</a></span>, S. 160–169.</li>
<li>Marina van Zuylen: <i>Difficulty as an Aesthetic Principle: Realism and Unreadability in <a href="Adalbert_Stifter" title="Adalbert Stifter">Stifter</a>, Melville, and <a href="Gustave_Flaubert" title="Gustave Flaubert">Flaubert</a></i> (= <i>Studies in English and comparative literature</i>, Band 9), Narr, Tübingen 1993, ISBN 3-8233-5004-8 (Dissertation Harvard University, Cambridge, MA [1993], englisch).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/en:Moby-Dick" class="extiw external" title="s:en:Moby-Dick">Wikisource: Moby-Dick</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte (englisch)</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Moby-Dick?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Moby-Dick</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gutenberg.org/ebooks/2701">Volltext</a> verschiedene Formate auf gutenberg.org (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/melville/mobydick/titlepage.html">Volltext</a> übersetzt und bearbeitet von Wilhelm Strüver, bei projekt-gutenberg.org (deutsch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://etext.virginia.edu/toc/modeng/public/Mel2Mob.html"><i>Moby-Dick, or, the Whale</i></a> – elektronische Volltextfassung einer US-amerikanischen Ausgabe auf der Seite des <i>Electronic Text Center</i> der Bibliothek der <i>University of Virginia</i> (HTML, Benutzerführung in englischer Sprache)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gasl.org/refbib/Melville__Moby_Dick.pdf"><i>Moby-Dick; or, The Whale</i></a> – Scan der Harper-Ausgabe von 1851 als PDF (bereitgestellt von der <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gasl.org/as/referenz/alles.php"><i>Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser Referenzbibliothek</i></a>; 13,8&nbsp;MiB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.melville.org/">The Life and Works of Herman Melville</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ismaels.wordpress.com/bucherliste">Kommentierte Literaturliste</a> zu Moby Dick und Melvilles Gesamtwerk innerhalb eines <a rel="nofollow" class="external text" href="https://ismaels.wordpress.com/">Leseprojektes</a> in Weblog-Form</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.melville.org/mobyname.htm">Herkunft des Namens</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/essay/swr2-essay-memories-of-heidelburgh/-/id=659852/did=21967988/nid=659852/1m191ae/index.html">Memories of Heidelburgh</a>. <a href="Radio-Essay" title="Radio-Essay">Radio-Essay</a> von Pascal Richmann über die Rolle Moby Dicks und <a href="Herman_Melville" title="Herman Melville">Melvilles</a> in der Popkultur. <a href="SWR2" class="mw-redirect" title="SWR2">SWR2</a>, 20. September 2018. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/-/id=21967990/property=download/nid=659852/tduxgv/swr2-essay-20180910.pdf">Manuskript</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Erin Blakemore: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.smithsonianmag.com/smart-news/moby-dick-has-mysterious-hyphen-180957512/"><i>Why Does Moby-Dick (Sometimes) Have a Hyphen?</i></a> auf smithsonian.com vom 10. Dezember 2015, abgerufen am 6. September 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">“<span lang="en">Call me Ishmael</span>” wird mit „Nennt mich Ismael“ übersetzt, beispielsweise in der 2003 erschienenen Neuübersetzung von Matthias Jendis, ISBN 978-3-442-72731-5; kann aber auch als Singular aufgefasst werden („Nenne mich Ismael“).</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Möglicherweise ist Elia ein Verrückter, möglicherweise ein Seher – der Prophet <a href="Elija" title="Elija">Elija</a> ist in der Bibel der Gegenspieler <a href="Ahab_(K%C3%B6nig)" title="Ahab (König)">König Ahabs</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Armin Staats: <i>Melville. Moby Dick.</i> In: <a href="Hans-Joachim_Lang_(Amerikanist)" title="Hans-Joachim Lang (Amerikanist)">Hans-Joachim Lang</a> (Hrsg.): <i>Der amerikanische Roman. Von den Anfängen bis zur Gegenwart</i>. Bagel Verlag, Düsseldorf 1972, ISBN 3-513-02213-1, S.&nbsp;108.</span>
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<li id="cite_note-Dieckmann-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Dieckmann_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Dieckmann_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Dorothea Dieckmann: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/328841/"><i>Texttreu oder lesbar?</i></a> In: <i>dradio.de.</i> 8.&nbsp;Dezember 2004,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 9.&nbsp;Februar 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMoby-Dick&amp;rft.title=Texttreu+oder+lesbar%3F&amp;rft.description=Texttreu+oder+lesbar%3F&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.dradio.de%2Fdlf%2Fsendungen%2Fbuechermarkt%2F328841%2F&amp;rft.creator=Dorothea+Dieckmann&amp;rft.date=2004-12-08">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Kap. 36: “Vengeance on a dumb brute!” cried Starbuck, “that simply smote thee from blindest instinct! Madness! To be enraged with a dumb thing, Captain Ahab, seems blasphemous.”</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu detailliert Armin Staats: <i>Melville. Moby Dick.</i> In: <a href="Hans-Joachim_Lang_(Amerikanist)" title="Hans-Joachim Lang (Amerikanist)">Hans-Joachim Lang</a> (Hrsg.): <i>Der amerikanische Roman. Von den Anfängen bis zur Gegenwart</i>. Bagel Verlag, Düsseldorf 1972, ISBN 3-513-02213-1, S.&nbsp;118, 122–123, 126, 116–117, 107. Staats verweist in seiner Analyse ebenso darauf, dass der Wal in dem Roman zugleich als „phallisches Symbol“ und „bisexuelles Bild“ verwendet wird. Vgl. S.&nbsp;129 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Cesare Pavese: <i>Schriften zur Literatur.</i> Hamburg 1967, S. 133.</span>
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<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140308212545/http://www.todayinliterature.com/stories.asp?Event_Date=1/3/1841">Herman Melville - Young Melville and the Cannibals</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 8. März 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-WELT_2015-01-17-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-WELT_2015-01-17_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20150128171439/http://www.welt.de/geschichte/article136454900/Der-wahre-Moby-Dick-brachte-Schiffe-zum-Kentern.html">Die Welt Online: Der wahre Moby Dick...</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. Januar 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-Union_1807-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Union_1807_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20140702095539/http://www.whalingmuseum.org/explore/library/from-the-vault/ship-union_odhs-1137">New Bedford Whaling Museum: Logbucheintrag des Schiffs „Union“ 1807</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 2. Juli 2014 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
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<li id="cite_note-History_of_Nantucket-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-History_of_Nantucket_12-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Obed Macy: <i>The History of Nantucket.</i> S. 237–242; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=dCQWAAAAYAAJ&amp;pg=PA237&amp;q=Union#v=onepage">Digitalisat</a> in der Google-Buchsuche.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Nathaniel Philbrick: <i>Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex.</i> Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-72971-8.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">
Nathaniel Philbrick: <i>Im Herzen der See. Die letzte Fahrt des Walfängers Essex.</i> Goldmann, München 2002, ISBN 3-442-72971-8.</span>
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<li id="cite_note-sil-01-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-sil-01_17-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sil.si.edu/DigitalCollections/usexex/follow-01.htm"><i>United States Exploring Expedition, 1838-1842.</i></a> In: <i>sil.si.edu.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 9.&nbsp;Februar 2015</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMoby-Dick&amp;rft.title=United+States+Exploring+Expedition%2C+1838-1842&amp;rft.description=United+States+Exploring+Expedition%2C+1838-1842&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.sil.si.edu%2FDigitalCollections%2Fusexex%2Ffollow-01.htm">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/ein-kommentar-zu-moby-dick-das-tier-sind-wir-11815757.html"><i>Das Tier sind wir. Ein Kommentar zu „Moby-Dick“.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 15.&nbsp;August 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMoby-Dick&amp;rft.title=Das+Tier+sind+wir.+Ein+Kommentar+zu+%E2%80%9EMoby-Dick%E2%80%9C&amp;rft.description=Das+Tier+sind+wir.+Ein+Kommentar+zu+%E2%80%9EMoby-Dick%E2%80%9C&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Ffeuilleton%2Fbuecher%2Fein-kommentar-zu-moby-dick-das-tier-sind-wir-11815757.html">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. die Angaben bei <a href="Rudolf_S%C3%BChnel" title="Rudolf Sühnel">Rudolf Sühnel</a>: <i>Melvilles Moby Dick – Eine einführende Deutung.</i> In: Franz H. Link (Hrsg.): <i>Amerika. Vision und Wirklichkeit, Beiträge deutscher Forschung zur amerikanischen Literaturgeschichte</i>. Athenäum Verlag, Frankfurt a.&nbsp;M. et al. 1968, S.&nbsp;167.</span>
</li>
<li id="cite_note-Zimmer-26"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Zimmer_26-6">g</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Dieter_E._Zimmer" title="Dieter E. Zimmer">Dieter E. Zimmer</a>: <cite style="font-style:italic">Adolf Atta Ahab – Vor 150 Jahren erschien Herman Melvilles Roman 'Moby-Dick'. Nach langem Streit gibt es jetzt zwei neue Übersetzungen. Welche ist besser?</cite> Hrsg.: <a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a>/Literaturbeilage. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>47</span>, 15.&nbsp;November 2001, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>L3</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.d-e-zimmer.de/HTML/2001melville.htm">Manuskriptfassung auf d-e-zimmer.de</a> [abgerufen am 1.&nbsp;Januar 2018]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Moby-Dick&amp;rft.au=Dieter+E.+Zimmer&amp;rft.btitle=Adolf+Atta+Ahab+-+Vor+150+Jahren+erschien+Herman+Melvilles+Roman+%27Moby-Dick%27.+Nach+langem+Streit+gibt+es+jetzt+zwei+neue+%C3%9Cbersetzungen.+Welche+ist+besser%3F&amp;rft.date=2001-11-15&amp;rft.genre=book&amp;rft.issue=47&amp;rft.pages=L3" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-Barthelmess-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Barthelmess_27-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus Barthelmess: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.cetacea.de/artikel/review/2005/rathjen.htm">Eine leviathanische Neuübersetzung</a>. Auf: cetacea.de.</span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Hartwig Kalverkämper: <cite style="font-style:italic">Rezension Jutta Seeger-Vollmer: Schwer lesbar gleich texttreu? Wissenschaftliche Translationskritik zur Moby-Dick-Übersetzung Friedhelm Rathjens</cite>. In: Ralph Krüger, Tinka Reichmann, Ursula Wienen (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Lebende Sprachen. Zeitschrift für interlinguale und interkulturelle Kommunikation</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>67</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1</span>. de Gruyter, 2022, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220023-9909%22&amp;key=cql">0023-9909</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>192<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Moby-Dick&amp;rft.atitle=Rezension+Jutta+Seeger-Vollmer%3A+Schwer+lesbar+gleich+texttreu%3F+Wissenschaftliche+Translationskritik+zur+Moby-Dick-%C3%9Cbersetzung+Friedhelm+Rathjens&amp;rft.au=Hartwig+Kalverk%C3%A4mper&amp;rft.date=2022&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0023-9909&amp;rft.issue=1&amp;rft.jtitle=Lebende+Sprachen.+Zeitschrift+f%C3%BCr+interlinguale+und+interkulturelle+Kommunikation&amp;rft.pages=192+f.&amp;rft.place=M%C3%BCnchen&amp;rft.pub=de+Gruyter&amp;rft.volume=67" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kickstarter.com/projects/fred/emoji-dick"><i>Emoji Dick.</i></a> In: <i>Kickstarter.</i> 8.&nbsp;März 2021,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 23.&nbsp;Juni 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AMoby-Dick&amp;rft.title=Emoji+Dick&amp;rft.description=Emoji+Dick&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.kickstarter.com%2Fprojects%2Ffred%2Femoji-dick&amp;rft.date=2021-03-08">&nbsp;</span></span>
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